Ehe- u. Familienrecht

Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen." – so steht es in § 1353 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Doch die Wirklichkeit spricht eine andere Sprache: Mehr als ein Drittel aller Ehen wird geschieden. Natürlich ist eine Trennung in erster Linie immer ein Ereignis, das für die Beteiligten mit vielen Emotionen verbunden ist. Aber auch die rechtlichen Konsequenzen sind schwerwiegend. Durch unsere langjährige Erfahrung im Ehe- und Familienrecht sind wir auf diesem Gebiet besonders kompetent. Themengebiete dieses Rechtsgebiets sind beispielsweise:

  • Scheidung, Trennung, Trennungsvereinbarungen
  • Ehevertrag, Unterhalt, Scheidungsfolgenvereinbarungen
  • Trennungs-, Geschiedenen- und nachehelicher Unterhalt, Kindesunterhalt
  • Unterhaltsabänderungsklage, Abänderungsklage, Düsseldorfer Tabelle
  • Güterrecht und Zugewinnausgleich
  • Sorgerecht und Umgangsrecht

Drei Fragen an Rechtsanwalt Johannes Deymann, Fachanwalt für Familienrecht:

1. Wie steht es um die Kosten in einer Familiensache?
Bevor Sie um juristischen Rat bei uns nachfragen, lassen Sie sich bitte bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein ausstellen. Denn dann trägt die Staatskasse die Kosten für die Beratung – Sie selbst müssen nur 10 Euro Selbstbeteiligung bezahlen. Die Gebühren für die Beratung sind gesetzlich vorgeschrieben. Das heißt für Sie – wenn die Voraussetzungen für Beratungshilfe ausnahmsweise nicht vorliegen – dass die Kosten auf jeden Fall begrenzt sind.

In 80 Prozent aller Familienrechtsfälle rechne ich aufgrund der Gewährung von Prozesskostenhilfe mit der Staatskasse ab. Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) bedeutet, dass die Staatskasse für Ihre Anwaltskosten aufkommt. Der Rechtsanwalt macht seine Gebühren bei der Staatskasse – nicht bei Ihnen – geltend. Sie werden dann eventuell zur Rückerstattung der Kosten gegenüber der Staatskasse in monatlichen Raten verpflichtet, die Ihrer Leistungsfähigkeit entsprechen. Während der Rückzahlung können die Raten herabgesetzt werden oder die Rückzahlungsverpflichtung kann ganz entfallen, wenn sich Ihre finanzielle Situation verschlechtert.

Aber auch ohne Prozesskostenhilfe (Verfahrenskostenhilfe) kostet Sie Rechtsrat in Familiensachen sehr viel weniger, als Sie wahrscheinlich vermuten. Ein Beispiel: In der Regel betragen die Anwaltskosten für eine Ehescheidung etwa 600 Euro. Nur wenn anlässlich der Scheidung auch noch andere Dinge geregelt werden müssen – wie zum Beispiel eine Vermögensauseinandersetzung oder Unterhaltsfragen – können zusätzliche Kosten entstehen. Aber auch hier zielt mein Bestreben immer darauf ab, diese Kosten gering zu halten.

2. Wie lange muss man bei Ihnen auf einen Beratungstermin warten?
Für neue Mandate stehe ich zur Verfügung. Auch der Kollege Herr Rechtsanwalt und Notar Klaus Tieben kennt sich hervorragend auf seinen Gebieten aus und gewährleistet Ihnen professionellen juristischen Rat und Hilfe bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Wir achten stets darauf, nur so viele Mandate gleichzeitig zu übernehmen, dass wir eine ordnungsgemäße und optimale Vertretung gewährleisten können.

3. Übernehmen Sie Familiensachen, die vorher in einer anderen Kanzlei bearbeitet wurden?

Grundsätzlich muss ich die Übernahme solcher Mandate ablehnen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in solchen Fällen oft überzogene Erwartungen an die Leistungsfähigkeit eines Rechtsanwalts Hintergrund des gewünschten Wechsels sind. Auch sind in der Regel Fehler, die bereits gemacht wurden, nicht mehr zu revidieren. Eine Ausnahme mache ich nur dann, wenn der Wechsel zu einem anderen Anwalt aufgrund eines Umzugs geboten erscheint.